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Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Die 10 Gebote | mit Fulbert Steffensky

Das erste Gebot | Die zehn Gebote

Veröffentlichung:28.10.2021

Dieses Video thematisiert das erste Gebot über die Anbetung von Götzen in Nation und Konsum anstelle Gottes. Inwiefern verkaufen wir unsere Kinder und opfern sie auf dem Altar des Konsums, so wie unsere Großeltern eine Generation auf dem Altar der Nation, des Nationalsozialismus, opferten? Gott allein ist heilig. Götzen sollte nicht geglaubt werden. Wohin das führt lehren die Geschichtsbücher und die Gegenwart. Aus diesem Grund existiert das erste Gebot, nicht aus der Eifersucht Gottes im heutigen Sinn des Wortes, sondern wegen seiner Liebe. Nur Gott ist einzigartig und ausschließlich heilig. Damit wird auch das Wesen und die Einzigartigkeit der Kirche eingeschränkt. Dennoch ist der christliche Glauben für seine Gläubigen biografisch einzig. Sie haben sich aus dem zunehmend breiten Angebot für ihn entschieden. Wer aufhört über andere zu siegen, der kann die Zukunft gewinnen. Dann wird der eigene Glauben auch für andere einsichtig.

Wir müssen weniger Glauben! So lautet Steffensky's steile These, die er vom 1. Gebot der Bibel "Du sollst neben mir keine anderen Götter haben!" ableitet.

Das Medium „Das erste Gebot – Du sollst neben Gott keine anderen Götter haben“ erschließt das Erste Gebot als Weisung zur Bewahrung menschlicher Freiheit. Ausgehend von der biblischen Befreiung Israels aus der Sklaverei wird deutlich gemacht, dass das Erste Gebot nicht in erster Linie ein Verbot darstellt, sondern eine Einladung, das eigene Vertrauen auf Gott zu setzen und sich nicht von falschen Göttern abhängig zu machen. Der Text reflektiert verschiedene Formen moderner Götzen wie Nationalismus, Machtstreben, Konsum, Besitzdenken oder religiöse Überheblichkeit. Zugleich wird die Frage gestellt, worauf Menschen ihr Herz und ihr Vertrauen richten. Darüber hinaus entfaltet das Medium eine aktuelle Perspektive auf das Verhältnis zu anderen Religionen. Es betont die Wertschätzung anderer Glaubenstraditionen und verbindet die Treue zum eigenen Glauben mit Respekt gegenüber Menschen anderer Religionen. Das Erste Gebot erscheint dadurch als Grundlage für Freiheit, Selbstkritik, Toleranz und einen verantwortungsvollen Umgang mit religiöser Vielfalt.

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Didaktisch bietet das Medium zahlreiche Anknüpfungspunkte für einen lebensweltorientierten Religionsunterricht in der Sekundarstufe I und II. Besonders geeignet ist ein Einstieg über die Frage, was Menschen heute besonders wichtig ist und worauf sie ihr Vertrauen setzen. Die Lernenden können zunächst eigene Prioritäten, Wünsche und Lebensziele reflektieren und anschließend mit dem biblischen Verständnis des Ersten Gebotes vergleichen. Der Text eröffnet dabei die Möglichkeit, den Begriff „Götze“ aus seinem historischen Kontext zu lösen und auf moderne Formen von Abhängigkeit, Konsumorientierung, Leistungsdruck, sozialem Status oder politischer Ideologie zu übertragen. Durch die Analyse konkreter Beispiele entwickeln die Lernenden ein vertieftes Verständnis dafür, wie Freiheit gefährdet werden kann. Besonders gewinnbringend ist die Auseinandersetzung mit der Frage, ob Menschen heute ebenfalls Gefahr laufen, ihre Freiheit an bestimmte Ideale, Marken, Medien oder gesellschaftliche Erwartungen zu verlieren. Im Unterricht können hierzu Schreibgespräche, Diskussionen, Placemat Methoden oder Werbeanalysen eingesetzt werden. Darüber hinaus eröffnet der Text wichtige Lerngelegenheiten im Bereich interreligiösen Lernens. Die Aussagen über andere Religionen ermöglichen Gespräche über religiöse Vielfalt, Toleranz und die eigene religiöse Identität. Die Lernenden können untersuchen, wie ein klares Bekenntnis zum eigenen Glauben mit Respekt gegenüber anderen Glaubensüberzeugungen verbunden werden kann. Ebenso bietet sich eine Diskussion über Fundamentalismus, Absolutheitsansprüche und die Bedeutung religiöser Dialogfähigkeit an. In höheren Jahrgangsstufen kann der Text zudem für ethische und gesellschaftliche Fragestellungen genutzt werden, etwa im Blick auf Nationalismus, Konsumgesellschaft, Identitätsbildung und den Umgang mit Macht. Methodisch eignen sich Textarbeit, Gruppenarbeit, Debatten, philosophische Gespräche, kreative Schreibaufgaben, Standbilder, Karikaturenanalysen oder die Entwicklung eigener Definitionen moderner Götzen. Das Medium fördert religiöse Deutungskompetenz, ethische Urteilskompetenz, Selbstreflexion und die Fähigkeit, religiöse Aussagen auf gegenwärtige Lebenssituationen zu beziehen.

Hessen

Hessen

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.1 Verantwortung für das Leben. Menschenwürde und Gottesebenbildlichkeit.

10.3. Juden und Christen – eine leidvolle Geschichte. Geschwister im Glauben.

Sekundarstufe II | E1 Religion und Mensch in einer pluralen Welt

E1.5 Gefährliche Religion?.

Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Sekundarstufe I | Jahrgangsstufe 10

10.2 Dem Zeitgeist widerstehen: Kirche und Diktatur.

Sekundarstufe II | 11/2 Der Mensch auf der Suche nach Gott

11.2 / 2. Gottesbestreitungen und Religionskritik.

Sekundarstufe II | 13 Der Mensch und seine Zukunft - Die Zukunft der Menschheit

13 / 3. Pluralität der Lebensformen: Dasein für andere und mit anderen.

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